| Weiterführende Informationen zum Thema: INVESTMENTFOND
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Investmentfond
Ein Investmentfond ist ein Zweckvermögen, das bestimmte Anlageziele nach dem Prinzip der Risikostreuung in handelbare Werte, z. B. Aktien oder Rentenpapiere, investiert.
Investmentfonds eignen sich besonders für Anleger, die bei relativ niedrigen Anlagesummen Wert auf attraktive Renditen, Risikominimierung durch ein breit gestreutes Wertpapier-Portfolio und ein professionelles Fondsmanagement legen.
Wie funktioniert ein Investmentfond?
Der Anleger erwirbt Anteile an einem Investmentfond, der nach bestimmten Anlagezielen
in handelbare Werte wie z. B. Aktien investiert. Die Vermögenszuwächse
des Anlegers ergeben sich aus den erzielten Kursgewinnen, Dividenden- und Zinserträgen,
die entweder ausgeschüttet oder thesauriert werden und sich dann für
den Anleger in Form eines höheren Anteilskurses niederschlagen.
Wie ergibt sich der Ausgabepreis?
Bei einem Investmentfond ist der Preis nicht abhängig von dem Angebot und
der Nachfrage nach den Fondsanteilen, sondern er ist das Ergebnis der Gegenüberstellung
von Vermögen und Verbindlichkeiten des Fonds bezogen auf die Anzahl der
sich am Bewertungstag in Umlauf befindenden Anteile zuzüglich eines Ausgabeaufschlages.
Damit spiegelt der Ausgabepreis unmittelbar den Erfolg des Fondsmanagement wider.
Investmentfond ist der Oberbegriff für alle Fondskategorien. Die juristische
Definition von Investmentfond lautet: Ein Sondervermögen, das von einer
Kapitalanlagegesellschaft verwaltet und bei einer unabhängigen Depotbank
verwahrt wird.
Das Prinzip ist schnell erklärt: Der Sparer entscheidet, in welchem Investmentfond
er sein Geld anlegen möchte und welche Summe er monatlich erübrigen
kann. Die Mindestanlagesummen der Gesellschaften beginnen ab 25 Euro, die meisten
verlangen allerdings 50 bis 100 Euro monatliche Rate. Nahezu alle Fonds-Gesellschaften
bieten mittlerweile Sparpläne für die verschiedensten Arten von Investmentfond
an. Das Geld wird einfach monatlich abgebucht und an die Investmentgesellschaft
überwiesen. Die schreibt dem Sparer dann Anteile des gewählten Fonds
gut.
Entscheidend für die Rendite des Fonds-Sparplans ist natürlich die
Wahl des richtigen Investmentfond (1800 deutsche Papiere im Langzeitvergleich).
Besonders lukrativ waren in der Vergangenheit Aktienfonds mit Schwerpunkt Deutschland:
Wer 30 Jahre lang monatlich 50 Euro in einen solchen Investmentfond eingezahlt
hat, verfügt heute im Durchschnitt über ein Vermögen von 153
167 Euro – bei insgesamt 18 000 eingezahlten Euro. Das entspricht einer jährlichen
Verzinsung von zwölf Prozent.
Der Staat fördert übrigens das Sparen über Fonds, wenn vermögenswirksame
Leistungen in einen Investmentfond fließen. Viele Investmentfond Gesellschaften
bieten dafür so genannte VL-Fonds an. Bis zu 81,6 Euro Sparprämie
(in Ostdeutschland bis zu 102 Euro) gibt es jährlich, sofern das Einkommen
nicht bestimmte Grenzen übersteigt.
Presse
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